Critical Colours – Die Sichtweise der Generation Zukunft

„Mich zerreißt es innerlich, dass unser Projekt „Critical Colours“ trotz dem Finishing nicht stattfindet. Grund dafür sind die rasant steigenden Covid-19 Zahlen in ganz Österreich. Somit wurde der Unterricht seit 3. November an den Berufsschulen auf Distance-Learning umgestellt. All die wochenlange Mühe und Projektentwicklung, die bei uns herrschte, weil es doch ein ganz neuer Abschnitt und totales Neuland für uns war.”

Die Idee zum Concept Room 9 für zukünftige Präsentationen kam, dass der einzig würdige Platz für so ein Unterfangen der mit Licht durchflutete Raum im zweiten Obergeschoß in Frage kommt. Hier bestehen zwei Wände aus einer Glasfront, damit haben wir ideale Voraussetzungen und brauchen kein künstliches Licht. Bei Tageslicht wirkt alles viel natürlicher und runder. Die angefertigten Plakate wurden rechtzeitig gedruckt. Während der zahlreichen Unterrichtseinheiten, die für das Projekt in Anspruch genommen wurden, konnten wir hautnah erleben, was zu einem erfolgreichen Projekt alles dazugehört. Besonders die grafischen Aufgaben waren sehr aufwändig und umfangreich.

Die Aufgabe von Sonja war die Position als Projektleiterin. Sie musste stets den Überblick über das gesamte Projekt bewahren und immer über den aktuellen Stand der einzelnen Tätigkeiten Bescheid wissen. Hier war besonders Zeitmanagement gefragt, da wir in sehr kurzer Zeit sehr viele umfangreiche Aufgaben zu meistern hatten. Durch die gute Zusammenarbeit im Team konnte Sonja ihrer Tätigkeit als Projektleiterin gerecht werden. Das Thema Farben wurden mit unterschiedlichen sozialkritischen Themen in Verbindung gebracht. Die Recherche zu den Themen war sehr intensiv und hat uns auch persönlich weitergebracht.

In Elenas Aufgabenbereich lag die Finanzplanung und die Recherche für die Bestellung der Artikel wie Stehtische, Hussen, ein Hängesystem für Plakate und noch weiteres. Hier musste sie sich gut absprechen, um das Richtige zu bestellen.

Zlatko war zuständig für Konzept und Design der Einladungen und Plakate, die in der gesamten Schule aufgehängt wurden. Das Design sollte auffallend sein und dennoch schlicht in der Ausführung. Bei Plakaten und Einladungen hat sich Zlatko für Schwarz als Background und Weiß bei der Schrift entschieden. Einige kleine Farbakzente hat er dann doch noch gesetzt, damit es stimmiger zum Gesamtkonzept passt. Es wurde auch eine Wort-Bild-Marke entwickelt, die insgesamt stimmig wirkt. Das Logo selbst wurde ein Würfel mit den Initialen C, R und 9 (Concept-Room-9), angelehnt an die Architektur des Ausstellungsraumes.

Anikas Aufgabenbereich war das Konzept. Sie besprach in diesem Bereich immer das Design der Grafiken mit Zlatko. So erstellten wir ein Coporate Design und Einladungen, die an die Direktion, die LehrerInnen und die weiteren Medien-Gruppen verteilt wurden. Anikas Aufgabe war auch das Raumplanungskonzept für die Präsentation.

Unsere Teamarbeit funktionierte eigentlich gut; wir hätten bestimmt eine tolle Präsentation gehabt, bei der man auf jeden Fall gesehen hätte, dass wir sehr viel Zeit in dieses Projekt gesteckt haben. Wir alle haben auf jeden Fall sehr viel mitgenommen aus dieser Zeit. Unser einziger Wunsch für die Zukunft – unsere Plakate dennoch aufzuhängen, um die kommenden Lehrgänge zu animieren, über sozialkritische Themen zu reden, nachzudenken und nicht einfach blind daran vorbei zu gehen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schauen wir auf diese wunderbare Zeit zurück. Herzlich bedanken möchten wir uns noch bei unserem Lehrer Mag. Schreiberhuber für die tatkräftige Unterstützung und die Geduld, die er mit uns hatte. Sophia Frischmuth, 2aMFM